Achtsamkeit – Orientierung und Neuausrichtung.

Wer Achtsamkeit übt, um sich zu entspannen, wird oft enttäuscht – denn das Erste, was auftaucht, wenn es still wird, ist selten Ruhe. Es ist das, was den ganzen Tag über weggedrückt wurde. Genau darin liegt der Wert: Achtsamkeit heißt, wahrzunehmen, was ist. Nicht, was sein sollte.

Für Veränderung ist das der unterschätzteste Schritt überhaupt. Niemand verändert etwas, das er nicht bemerkt. Die meisten Menschen, die zu mir kommen, merken erst in der zweiten oder dritten Sitzung, wie lange sie schon an sich vorbeigelebt haben – nicht aus Schwäche, sondern weil Funktionieren im Alltag genau das verlangt.

In der Praxis heißt das: Wir üben. Kurze, alltagstaugliche Formen – Atem, Körperwahrnehmung, das bewusste Innehalten zwischen Reiz und Reaktion. Keine Räucherstäbchen, keine perfekte Sitzhaltung, keine App-Streaks. Was zählt, ist die Minute, die du wirklich da bist, nicht die Stunde, die du dir vornimmst.

Mein Hintergrund dafür: langjährige eigene Praxis, die Ausbildung als psychologischer Berater, dazu Traditionelle Chinesische Medizin und Shiatsu – also auch der Blick auf den Körper, nicht nur auf den Kopf. Achtsamkeit, wie ich sie vermittle, ist geerdet: Sie soll dich in dein Leben bringen, nicht daraus weg.

 

Für dich wenn…….

• dein Kopf selten zur Ruhe kommt und du das Gefühl hast, an deinem eigenen Leben vorbeizulaufen.

• du Meditations-Apps schon probiert und wieder aufgegeben hast.

• du vor einer Entscheidung stehst und nicht mehr spürst, was du eigentlich willst.

Was du mitnimmst

Kurze Übungen, die du wirklich machst, weil sie in eine Minute passen. Und mit der Zeit einen größeren Abstand zwischen Reiz und Reaktion – spürbar an den Momenten, in denen du nicht mehr sofort reagierst, sondern erst wählst.

Formate

Einzelbegleitung und kurze Achtsamkeits-Impulse, in deinem Tempo. Auf Wunsch als Teil einer Resilienz-Begleitung.

Hinweis: Achtsamkeitsübungen ergänzen, ersetzen aber keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.

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